Pilotprojekt der Willy-Brandt-Realschule mit der Firma Härter

ablauf
Die renommierte Firma Härter, mit dem Sitz in Königsbach-Stein, bot in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein, sowie der Schulleitung der Willy-Brandt-Realschule, Schülern die Möglichkeit eine Schülerfirma unter realen Bedingungen zu gründen.
Die Zielvorgabe bestand darin, innerhalb von 10 Wochen eine funktionsfähige Halogenlampe bis zur Marktreife zu entwickeln und am Schul- und Berufsinformationstag zu präsentieren.

mitarbeiter
In der Auftaktveranstaltung präsentierte Herr Bratzel den interessierten Schülern den Projektablauf:

Teambildung (ca. 6 Personen mit möglichst unterschiedlichem Interessenschwerpunkt)
Name und Logo für Schülerfirma entwickeln (einprägsam, hoher Wiedererkennungseffekt)
Zeitplan erstellen (Zeitraum vom 23.01. bis 11.04. feingliedrig unterteilen, um die Zeit effektiv nutzen zu können)
Arbeitseinteilung vornehmen (Wer macht wann, was in welcher Qualität)
Marktanalyse durchführen (Welche Halogenleuchten sind zu welchem Preis zu kaufen?)
Produkt gestalten (Design entwerfen, Konstruktionsskizze erstellen, Modell herstellen)
Produktkalkulation (Wie hoch sich die Produktionskosten?)
Produkt herstellen und erproben (Prototyp)
Marketing, Produktpräsentation, Bestellungsabwicklung

Im ersten Vororttermin stellte der Ausbildungsleiter der Firma Härter E. Fenrich die Intention des Projekts den Schülern vor. Die Besonderheit des Projekts bestünde darin, dass die Schüler unter realen Bedingungen alle Schritte, von der Idee bis zur Präsentation eines marktreifen Produkts selbst miterleben könnten.
aufgaben
Die praktische Umsetzung des Projekts erwies sich für die 38 Schülerinnen und Schüler nicht immer leicht, da es für die Heranwachsenden eine große Herausforderung darstellte mit Freiräumen verantwortungsvoll umzugehen. Termine mussten vereinbart und auch eingehalten werden, Entscheidungen einvernehmlich getroffen und Irrwege verkraftet werden.

Aufgrund der begleitenden Betreuung und Koordination durch Konrektor Bratzel, Sozialarbeiter Kummer, Elternbeiratsvorsitzende Schuster und Ausbildungsleiter Fenrich mit Team erreichten fünf von sechs Schülerfirmen ihr Projektziel komplett. Die Lampen incl. Dokumentation waren fertig gestellt und wurden vor großem Publikum präsentiert.

produktion
Als Wertschätzung Ihres Engagements erhielten die Schülerinnen und Schüler am Ende des Pilotprojekts ein Testat, welches Beurteilungen des Einzelnen im Bereich Personal-, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz beinhaltet und die jeweilige Mitarbeit in der Praxis widerspiegelt.

Das Fazit dieses Pilotprojekts fällt durchaus positiv aus: „Raus aus der Theorie, rein in die Praxis“. Dadurch lassen sich Berufsbilder umfangreicher und realistischer erschließen. Prädikat: Nachahmung empfehlenswert.